Rechteckig praktisch günstig
In Japan sehen viele Autos erheblich anders aus als bei uns. Das Straßenbild wird dominiert von winzige Minivans, den “Kei-Cars”. Das sind kleine kompakte kastige Autos. Manche sind auch Pick-Ups. Sie sind sehr kurz (<3.4m) und ziemlich schmal. Das ist kein Zufall, sondern nutzt eine hier gültige Regel für Kleinstwagen aus. Wenn gewisse Höchstmaße und Leistung nicht überschritten wird, sind viele Kosten wie Steuer und Maut stark reduziert. Teils gibt es auch nicht die sonst in Japan geltende Pflicht zum Nachweis eines Stellplatzes für die Zulassung eines Autos. Praktisch sind sie auch, weil viele Dörfer extrem schmale Gassen haben oder zwischen den Reisfeldern schmale Feldwege, wo nur solche Miniautos hinkommen. Die Wägelchen sind nach heutigen Maßstäben extrem untermotorisiert. Der Klang verrät enge Verwandtschaft zu Rasenmähermotoren.
Natürlich gibt es auch bei uns bekannte Marken europäische sieht man sehr selten hier und da mal ein VW oder ein Mercedes. Aber natürlich sind die weitaus meisten von japanischen Marken, die wir auch kennen. Sehr weit verbreitet sind Hybridautos. Der Toyota Prius war da ja auch weltweit Vorreiter. In der Praxis erlebe ich oft, daß die Hybride zwei Meter elektrisch anfahren und dann gleich der Verbrenner anspringt. Viel komplexe Technik für vernachlässigbaren Nutzen…