Rad fahren ist toll
Weil…
Man bewegt sich an frische Luft und kommt dabei auch noch von A nach B oder sogar C . Wenn man mag, kann man auch einfach eine Runde zurück nach A machen.
Trotz Muskelkraft kann man selbst mit Gepäck erhebliche Strecken bewältigen. Anstiege sind zwar anstrengend, doch bergab gibt’s Strecke geschenkt.
Man kommt ohne Rüstung. Man ist als Mensch erkennbar und kommt nicht in einer Kapsel daher. Menschen sehen einen als Mensch und begegnen einem direkt.
Die Geschwindigkeit ist noch so niedrig, daß man spontan reagieren, kommunizieren und beobachten kann. Auf der Brücke einfach anhalten, um einen Blick zu werfen und ein Foto machen? Kein Problem.
Man hört, riecht und spürt seine Umgebung. Der exotische Vogelgesang, das Bachrauschen und vorbeisausende Eisenbahn: Man nimmt mit allen Sinnen wahr.
Viele Wege, die Autos oder Motorrädern versperrt sind, kann man mit dem Rad wunderbar fahren. Konkret hier in Japan gibt es viel Kilometer Deiche entlang der Flüsse, deren asphaltierte Deichkrone ein perfekter Radweg ist.
Man kann zu Orten fahren, die mit keinem anderen Fahrzeug legal erreichbar sind, wie Parks, Wälder, Feldwege.
Dein Parkplatz ist überall.
Nicht zuletzt verbraucht Rad fahren erheblich weniger Infrastruktur als jede andere Art der Fortbewegung außer zu Fuß gehen. Allein der Platzverbrauch in Bewegung ist nur ein Siebentel von Pkw .
Was nicht verschweigen werden sollte:
Der Wind kommt immer von vorne. Und man ist den Elementen ausgesetzt. Sonne, Regen, Wind - wer aus Zucker ist, setzt sich besser in den Zug.